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SCHOTTENGEDICHT

Eine Reise durch Schottland in Geschichten

 

Drei Genres von Geschichten

Moderne Geschichten
Reif für die Insel!

Marie und ihre Familie steigen aus dem Rattenrennen in London aus und ziehen auf die wilde Insel Eigg mitten in der Nordsee. Dort aber tanzen wiederum die Ratten auf dem Frühstückstisch und in der Spüle, aber der aristokratische Besitzer aus England kommt nur auf seine Insel, um den Kolonialkrieg am Strand mit Tennisschlägern und Bällen, statt Bajonetten und Kanonen nachzuspielen. Streit?  Vorprogrammiert. Eine wahre Tall-Tale mit interessantem Ausgang.


Klassiker der schottischen Erzählliteratur

Tam O’Shanter 
in deutscher Übersetzung

Der Erlkönig Schottlands ist ein Betrunkener, der nach dem Pubbesuch besoffen durch den Wald mitten im Sturm nach Hause kehrt, und unterwegs in einer Kirchenruine auf den Teufel mit Gefolge trifft. Robert Burns soll die Geschichte am Ufer des Doon-Flusses geschrieben haben. Seine Frau Kate beobachtete ihn dabei aus dem Fenster beobachtet haben und dachte, er wurde seinen Kater vom Vorabend ablaufen, und ahnte nicht, dass der gefeierte Storyteller aus den Salons von Edinburgh dabei war, die wichtigste Versgeschichte Schottlands zu dichten. 

Tam O'Shanter ist eine Ballade, die seit dem 18. Jahrhundert viele Maler für eindrucksvolle Gemälde inspiriert hat. Unter einer Ballade verstehen die Schotten eine Versgeschichte.


Eine Highland-Legende (2500 Jahre alt)

Diarmid und Grania

Diarmid kehrt von der Jagd zurück, als die Hochzeit seines 70 jährigen Ziehvaters im vollen Gange ist. 
Als seine Jagdhunde sich um einen Knochen streiten, geht Diarmid dazwischen. Sein Helm fällt ihm von der Stirn und enthüllt das Liebesmal, das ihn für alle Frauen – auch für seine neue Stiefmutter – wie er selbst 21 Jahre jung - unwiderstehlich macht. Er flüchtet in den Weinkeller, sie folgt ihm, er schwört ein Eid auf den gemeinsamen Tod. Sie löst das Rätsel, welches dem Eid hervorging, worauf beide in der nächsten Nacht einander in den Armen liegen. Der Rachezug von seinem Ziehvater Finn McCuills wird zur Verfolgungsjagd mit epischen Dimensionen mit jeder Menge Abenteuer unterwegs, die das tödliche Schicksal der beiden versiegelt.

 
 

DIE KÜNSTLER

Rachel Clarke

In Schottland geboren, studierte sie Germanistik an der Universität Edinburgh und Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. In Rio, Brasilien war sie vom interaktiven Theater Augusto Boals inspiriert. Später leitete sie partizipative Theater- und Erzählprojekte in Deutschland, Schottland und mehrjährig in Laos, Südostasien. Dort lernte sie in der Praxis, wie die Menschen durch Storytelling selbstbewusster werden, sich Gehör und Anerkennung schaffen und schließlich zu Akteuren der sozialen Veränderung wurden. 2007 kehrte sie zurück ins pulsierende Berlin, um sich als professionelle Erzählerin und als Coach auf das autobiografische Storytelling zu spezialisieren. Zudem leitet sie partizipatorische Storytelling-Projekte, z.B. ist sie Moderatorin, Kuratorin und künstlerische Leiterin der Storytelling Arena.

 

Georg Losch

Georg Losch ist Musiker, Künstler, Tontechniker und leidenschaftlicher Reisender. Seit 2013 ist er auch mit der Storytelling Arena unterwegs und hat das Programm SCHOTTENgeDICHT mit Rachel Clarke entworfen. Zudem führt er die Regie bei einzelnen Projekten der Storytelling Arena, z.B. beim Erzählprogramm „REIS GOTT RAKETE - Geschichten aus Südostasien“. Georg hat seine Erfahrungen als Regisseur und Eventmanager bei Großprojekten gesammelt, wie beim unterirdischen Labyrinth „PERISTAL“, das 5 Millionen Besucher*innen anlockte. Seine Fantastie, sein solides Musikhandwerk sowie Können als Tontechniker (Ausbildung SAE Institut Berlin) kommen der Storytellingarena und der surrealistischen paneuropäischen Rockband „DIRTY FEETZ“ zugute, wo Georg als Gitarrist und Songwriter auftritt.